Anfrage (02.07.2026):
Angesichts der historischen Hitzewelle, die in den vergangenen Tagen die Bundesrepublik ereilt hat, wird landesweit über die prekäre Situation in Hinblick auf den Schutz vulnerabler Personengruppen vor Extremtemperaturen diskutiert. Unter anderem Kinder leiden unter hohen Temperaturen. Zudem hat die Stadt als Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Beschäftigten.
Wir fragen deshalb:
- Wie wird in städtischen Räumen beziehungsweise Liegenschaften bei Extremwetter die Raumtemperatur gemessen, um gegebenenfalls geeignete Maßnahmen zum Hitzeschutz einleiten zu können?
- Werden die Temperaturen in den Gruppenräumen der Kindertagesstätten erfasst? Wenn ja, was ist die jeweils tiefst gemessene beziehungsweise höchst gemessene Temperatur in den Räumen?
- Welche Maßnahmen zum Hitzeschutz werden in den städtischen Kindertagesstätten umgesetzt? Sind weitere Maßnahmen geplant?
- Gibt es städtische Kindertagesstätten, die mit Klimaanlagen ausgestattet sind? Wenn ja, welche?
- Welche Hitzeschutzmaßnahmen werden in den anderen öffentlichen Gebäuden der Stadt Rodgau umgesetzt?
- Existiert in Rodgau ein Hitzeschutzkonzept? Wenn ja, welches?
Außerdem wird in Hinblick auf die Tatsache, dass am 29.06.2026 im Fraktionsbüro der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus der Stadt Rodgau eine Raumtemperatur von 38 Grad gemessen wurde, um Mitteilung gebeten, welche Schutzmaßnahmen bei Überschreitung einer Raumtemperatur von über 30 Grad beziehungsweise über 35 Grad vorgesehen sind, um städtische Räume für Arbeitszwecke geeignet zu machen.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Beantwortung.
Mit freundlichen Grüßen
Karin Wagner
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

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