ANFRAGE (12.10.2026):
Gemäß der Mitteilung der Verwaltung vom 22. September 2025 (MI-2836/2025) verfügen alle Rodgauer Friedhöfe über Zisternen, die auf Ihre Funktionsfähigkeit geprüft und für die Bewässerung der Friedhöfe technisch voll einsatzbereit sind.
Wir fragen dazu:
- Welche Kapazität (in Kubikmeter) weisen die installierten Zisternen auf den einzelnen Friedhöfen in den Stadtteilen Jügesheim, Dudenhofen, Nieder-Roden, Hainhausen und Weiskirchen auf? Bitte nach Friedhofsstandorten aufschlüsseln.
- Wofür wird das Wasser aus den Zisternen verwendet?
- Wie hoch wird der Trinkwasserverbrauch auf den Rodgauer Friedhöfen in den Jahren 2022, 2023, 2024, 2025 und 2026 beziffert?
- Reicht das gespeicherte Volumen der Zisternen erfahrungsgemäß aus, um einen extrem trockenen Sommer komplett ohne Trinkwasserzuschuss zu überstehen, oder sind Erweiterungen der Speicher geplant?
- Werden die Pumpen, die das Wasser aus den Zisternen zu den Zapfstellen befördern, mit Ökostrom oder eventuell sogar autark über Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Trauerhallen betrieben?
- Gibt es bei langanhaltenden Dürreperioden eine automatische Einspeisung von Trinkwasser in die Zisterne, sobald diese einen kritischen Tiefstand erreichen, oder müssen die Leitungen manuell umgestellt werden?
- Haben alle Schöpfstellen und Zapfhähne Anschluss an die Zisterne des jeweiligen Friedhofs?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Beantwortung.
Mit freundlichen Grüßen
Karin Wagner
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

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