Bäume als markante Radwegemarkierung

Der Rodgau-Rundweg ist konzipiert als attraktive Radwegstrecke rund um Rodgau. Zur Steigerung seiner Bekanntheit und Attraktivität wäre es sinnvoll, diesen Rundweg an Wegekreuzungen, Knotenpunkten, etc. mit Solitärbaumpflanzungen aufzuwerten und damit auch markante Landschaftspunkte als Rast- und Treffpunkte zu ermöglichen.

Wir stellen daher folgende Fragen:

–   Welche Standorte am Rodgau Rundweg und an der Apfelweinroute sind zur Pflanzung markanter einheimischer (Solitär) Bäume möglich?
–    An welchen dieser Standorte befinden sich geeignete Flächen in städtischem Eigentum?
–    An welchen Standorten müssten Baumpflanzungen mit anderen Grundbesitzern abgesprochen werden?
–    Welche einheimischen Baumarten (Linde, Ahorn, Kastanie?)? empfiehlt die Stadt Rodgau zur Anpflanzung?

 


Antwort:

Grundsätzlich ist der Rodgau-Rundweg so angelegt, dass er durch verschiedene Landschaftsbestandteile wie Wald, Waldrand, freie Feldflur und teilweise auch Bebauung verläuft. Nicht zuletzt aus dieser Abwechslung bezieht er seine Attraktivität. Selbstverständlich könnte diese Attraktivität durch die Hervorhebung markanter Einzelpunkte gesteigert werden, z.B. durch Solitärbaumpflanzungen und ggf. das zusätzliche Aufstellen einer Bank an besonderen Stellen wie Wegekreuzungen, Erhebungen, Orte besonderer Sichtbeziehungen/Aus- und Einblicke etc..

Der Rodgau-Rundweg ist über 40 km lang und ein erster Blick auf die Karte zeigt zunächst viele mögliche Standorte wie Wegekreuzungen, Richtungswechsel, etc.

Die Prüfung der einzelnen Flächen ist jedoch sehr zeitaufwändig und muss unter Berücksichtigung folgender Aspekte erfolgen:

– Eigentum (die wenigsten Flächen – ausgenommen im Waldbereich – sind im Eigentum der Stadt Rodgau; auch die städtischen Flächen sind verpachtet)

– Rechtliche Restriktionen (Ausgleichsflächen, Natura-2000-Gebiete, Landschaftsschutzgebiete, Kompensationsflächen aus Planfeststellung S-Bahn, …)

– Landwirtschaftliche Belange (bereits bei der Aufstellung der Schilder für den Rundweg gab es an vielen Kreuzungspunkten erhöhten Diskussionsbedarf mit der örtlichen Landwirtschaft, da z.B. die landwirtschaftlichen Maschinen einen sehr großen Raum- und Wendebedarf haben)

– Kosten: Pflanzkosten (Baum und Baumschutz!), Entwicklungspflege, Unterhaltungspflege, Vandalismuskosten

– Einzelplanung ( Baumsorte, Bank?, …).

Gleiches gilt übrigens auch für die ebenfalls angesprochene Apfelweinroute. Hinzuweisen ist auch auf den Regionalparkweg und die in diesem Zusammenhang geplanten „Attraktionen".

Leider ist es uns derzeit aus Kapazitätsgründen nicht möglich, uns intensiv und zeitnah mit einer Prüfung von Einzelflächen entlang des Rundgau-Rundweges und der Apfelweinroute zu beschäftigen und die notwendigen Abstimmungen herbeizuführen. Sobald wir wieder Kapazitäten freihaben, werden wir uns dieser Aufgabe zuwenden und – vorbehaltlich der Zustimmung des Magistrates – Baumstandorte vorschlagen.

Die Frage der jeweiligen Baumart ist eine Frage des Einzelstandortes und kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die Stadtverordnetenversammlung im Rahmen der Regionalparkplanung und der Komp. S-Bahn im wesentlichen Wert auf die Pflanzung von Obstbäumen gelegt hat.

 

 

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