Grüne Antworten auf Presseanfrage

Die Offenbach Post hat alle Parteien, die zur Kommunaalwahl antreten um eine kurze Beantwortung auf vier kommunale Fragen gebeten. Die Antworten aller Parteien wurden am 4. März in der Offenbach Post veröffentlicht.

Hier die Fragen mit den Antworten der Rodgauer Grünen:

Frage 1: Worin sehen Sie die wichtigste Aufgabe des Stadtparlaments in den nächsten fünf Jahren?

Die Stadt muss die laufenden Kosten in den Griff bekommen. Mittel für Investitionen müssen so eingesetzt werden dass die jährlichen Betriebskosten gesenkt werden.
Investitionen die zusätzliche Betriebskosten generieren sind unbedingt zu vermeiden.

Frage 2: Wie wollen Sie das Haushaltsdefizit ausgleichen? 

Je knapper die Ressourcen sind, umso effektiver müssen diese eingesetzt werden.
So müssen Gewerbeansiedlungen auch für die Stadt profitabel sein. Sowohl in Hinblick auf Gewerbesteuereinnahmen, aber auch z.B. in Bezug auf Umweltverträglichkeit, Qualität der Arbeitsplätze und geringem Flächenverbrauch.
Deshalb muss sehr gut abgewogen werden, welchen Unternehmen wir kostbare Flächen zur Verfügung stellen.

Frage 3: Welche Ziele haben Sie für das geplante Wohngebiet Rodgau-West?
Das Wohnviertel sollte auf die Bedürfnisse der Zukunft ausgerichtet sein.
Quartiersgaragen halten Straßen von abgestellten Autos frei. Intelligente Unterflursysteme zur Müllsammlung verringern Abholverkehr. Optimierte Fuß- und Radwege schaffen Begegnungsräume. Die Rodgau Ring Str. sollte für Radler ohne Steigung und Ampelwartezeiten überwunden werden können.
Kurz: Ein attraktives Wohngebiet für Familien, Singlehaushalte und Senioren, die genau solche Vorteile woanders vergeblich suchen.

Frage 4: Was wollen Sie in Sachen Mobilität/Verkehr verändern?
Kommunal sollten wir den Innerortsverkehr für attraktive Alternativen verbessern. Also ein Ausbau des Radwegenetzes und schaffen attraktiver Fußwege. Das bestehende Straßennetz soll erhalten werden.
Car-Sharing Angebote und Abruf-Fahrdienste vervollständigen die Mobilitätsangebote.
Verkehrswege sollen auch Raum für Begegnungen schaffen und nicht zu Abstellflächen reduziert werden.

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