Die bessere Wahl: Papp-Plakate statt Plastik

Grüne Plakate erkennt man auch an der Rückseite.

Bündnis 90/Die Grünen setzen auch bei der Wahlwerbungauf umweltfreundliche Materialien. Flächendeckend kommen – wie bereits in vergangenen Wahlen – Wahlplakate aus bis zu 90 bis 100 % recycelten Holzfasern zum Einsatz. Die Grünen Plakatesind herstellerseitig FSC-zertifiziert und können im Altpapier recycelt werden. Sie verursachen kein Mikroplastik, sind vollständig im Altpapierkreislauf recycelbar und reduzieren den Ressourcenverbrauch deutlich. Die Entscheidung folgt dem Grundsatz: ökologische Verantwortung konsequent umsetzen.

Denn Papp-Plakate können im Altpapier entsorgt und erneut recyclet werden. „Wie so oft zeigt sich: Was kurzfristig für einzelne billig erscheint, verursacht langfristig hohe Kosten – für die Umwelt und die Steuerzahler“, erläutert Werner Kremeier von den Rodgauer Grünen.

Mit der Umstellung auf Papp-Plakate haben die Grünen den ökologischen Fußabdruck der jeweiligen Wahlkampagnen spürbar minimiert. Bereits in den vergangenen Jahren wurde auf recycelbare Materialien gesetzt. „Politik muss vorleben, was sie fordert. Mit den Papp-Plakaten zeigen wir, dass nachhaltige Lösungen auch im Wahlkampf möglich und notwendig sind“, so der für die Rodgauer Kampagne zuständige Boris Wilfert weiter. Die Grünen setzen mit ihrer Initiative ein klares Zeichen für eine ressourcenschonende und zukunftsfähige politische Kommunikation.

Hintergrund ist die wachsende Kritik an der Umweltbelastung durch herkömmlich produzierte Materialien, insbesondere Hohlkammer Plastikplakate. Studien belegen, dass diese nicht nur bei der Herstellung, sondern auch bei der Entsorgung erhebliche Mengen an Mikroplastik freisetzen.

Plastikplakate stellen die Natur, aber auch die Kommunen und die Entsorgungsbetriebe vor erhebliche Herausforderungen. Da es sich nämlich nicht um Verpackungen handelt, haben sie keinen Grünen Punkt und gehören damit auch nicht in die gelbe Tonne.

(Foto: Hohlkammerplakat aus Kunststoff)

Artikel kommentieren

Artikel kommentieren

Facebook
YouTube
Instagram